US-Präsident Trump verteidigt Todesschützen von Kenosha


Ein 17-Jähriger soll bei Protesten in Kenosha zwei Menschen erschossen haben. Trump übernimmt vor seinem Besuch in der Stadt die Sicht der Verteidigung.

DER TAGESSPIEGEL

US-Präsident Donald Trump hat einen weißen Schützen verteidigt, der bei einem Protest gegen Rassismus in der Stadt Kenosha zwei Menschen erschossen haben soll. Trump suggerierte, dieser habe in Notwehr gehandelt: Die Demonstranten hätten ihn „sehr gewalttätig“ angegriffen und er „wäre wohl getötet worden“, sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) im Weißen Haus.

„Er hat versucht, von ihnen wegzukommen und dann ist er gefallen und dann haben sie ihn sehr heftig angegriffen“, sagte Trump zu dem Vorfall. „Ich denke, er war in großer Not, er wäre wahrscheinlich getötet worden.“

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