Polizisten erschießen Schwarzen in Los Angeles


Nachdem zwei Polizisten in Los Angeles einen Schwarzen erschossen haben, gibt es viele offene Fragen. Vor dem Hintergrund anhaltender Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus sorgt der Fall für Aufsehen.

Katharina Wilhelm | tagesschau.de

Eine Polizeiabsperrung nach einer Schießerei in Los Angeles. | Bildquelle: ETIENNE LAURENT/EPA-EFE/Shutterstock

Der Tod eines schwarzen 29-Jährigen in Los Angeles wirft Fragen nach erneuter Polizeigewalt und Rassismus auf. Wie die Polizei offiziell mitteilte, hatten Beamte den 29 Jahre alten Dijon Kizzee auf seinem Fahrrad angehalten, da er gegen Radfahr-Regeln verstoßen haben soll. Dann sei dieser vom Rad gestiegen und weggelaufen, bei der Verfolgung soll er einem Beamten ins Gesicht geschlagen haben. Die Polizei gibt an, dass er eine Waffe fallen gelassen habe. Die Polizisten hätten daraufhin das Feuer eröffnet.

Der Anwalt der Familie des Verstorbenen sagte, die Beamten hätten 20 Mal geschossen, die Polizei gibt an, dass es weniger Schüsse gewesen seien.

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