Kairoer Al-Azhar kritisiert Mohammed-Karikaturen: „Ungerechtfertigte Provokation“


Das Observatorium zur Bekämpfung von Extremismus an der Kairoer Al-Azhar-Moschee hat die erneute Veröffentlichung der umstrittenen Mohammed-Karikaturen von 2005 durch das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ kritisiert.

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Der Schritt des Magazins sei „eine ungerechtfertigte Provokation der Gefühle von rund zwei Milliarden Muslimen weltweit“, heiß es laut Bericht der Zeitung „Al-Ahram“ in einer Stellungnahme von Mittwoch.

Das „Beharren des Magazins auf dem kriminellen Akt der Neuveröffentlichung der offensiven Cartoons“ schüre Hassreden und entflamme Gefühle zwischen Anhängern verschiedener Religionen, so die Kairoer Institution.

Verurteilung des Anschlags auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“

Sie warf „Charlie Hebdo“ vor, weltweite Bemühungen großer religiöser Institutionen zu behindern, einen Dialog zwischen den Religionen herzustellen, wie etwa die „Gemeinsame Erklärung zur Geschwisterlichkeit aller Menschen“ von Papst Franziskus und dem sunnitischen Großimam der Al-Azhar-Moschee, Ahmad Al-Tayyeb, von 2019.

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