Mehrheit unzufrieden mit Kirchen-Umgang bei Missbrauch


Schlechte Werte: Fast jeder zweite Deutsche ist einer Umfrage zufolge der Meinung, dass die katholische Kirche in Deutschland nicht energisch gegen Missbrauch vorgeht. 29 Prozent sind demnach gegenteiliger Auffassung.

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Das teilte die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ am Donnerstag mit. Sie hatte die repräsentative Umfrage beim Meinungsforschungsinstitut „INSA Consulere“ beauftragt. 16 Prozent gaben demnach an, nicht zu wissen, wie sie zu folgender Aussage stehen sollen: „Ich bin der Meinung, dass die katholische Kirche in Deutschland energisch gegen Missbrauch innerhalb der eigenen Reihen vorgeht.“

Unter katholischen Befragten ähnliches Bild

Auch unter den katholischen Befragten habe sich ein ähnliches Bild ergeben, heißt es weiter. Für 47 Prozent werde nicht energisch genug vorgegangen, für 32 Prozent jedoch schon. Bei den Konfessionslosen seien 55 Prozent unzufrieden mit dem Umgang der Kirche. Ein anderes Bild ergibt sich der Erhebung zufolge bei den freikirchlichen Befragten: Hier gebe es mit 35 Prozent mehr positive Einschätzungen zum Vorgehen als negative (32 Prozent).

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