Barbarei: Unheilbar kranker Franzose will mit Nahrungsverzicht seinen Tod einleiten


Weil ihm die Inanspruchnahme von Sterbehilfe versagt wurde, hat ein unheilbar kranker Franzose die Nahrungsaufnahme eingestellt, um seinem Leben ein Ende zu setzen.

stern.de

Alain Cocq ©2020 AFP

Weil ihm die Inanspruchnahme von Sterbehilfe versagt wurde, hat ein unheilbar kranker Franzose die Nahrungsaufnahme eingestellt, um seinem Leben ein Ende zu setzen. „Der Weg der Befreiung beginnt und glaubt mir, ich bin froh darüber“, erklärte Alain Cocq am Samstag kurz nach Mitternacht im Online-Netzwerk Facebook. Dort will der 57-Jährige aus Protest gegen die gegenwärtige Rechtslage in Frankreich sein Sterben live übertragen.

Cocq erläuterte, nachdem er gerade seine letzte Mahlzeit eingenommen habe, nehme er nun weder Essen noch Flüssigkeit zu sich und lasse sich auch nicht mehr anderweitig behandeln. Nur auf Schmerzmittel will Cocq nicht verzichten. Er rechnet damit, dass er innerhalb von zwei bis sieben Tagen sterben wird.

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