„Prayer Patriots“: Religiöse Fanatiker unterstützen Trump – Frommes Gebet und fliegende Fäuste


Die Grenze zwischen religiösen Fanatikern und gewaltbereiten Rechtsextremisten verläuft in den USA fließend. Der in Portland getötete Aaron „Jay“ Danielson gehörte einer solchen Gruppe an.

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Die Schirmmütze des Niedergeschossenen verrät in fetten Lettern seine Zugehörigkeit zu den „Prayer Patriots“. Ob er sich damit zum Ziel eines linken Extremisten machte, ist auch eine Woche nach den tödlichen Schüssen in die Brust von Aaron „Jay“ Danielson nicht erwiesen. Der Verdächtige Michael Forest Reinoehl kam bei der versuchten Festnahme durch die Polizei am Donnerstag (Ortszeit) ums Leben.

Der Tod des „Gebets-Patrioten“ war das blutige Ende eines von Gewalt geprägten Tag, bei dem Danielson auf der Ladefläche eines Pick-Up-Trucks an einer provokanten Parade rechter Anhänger des US-Präsidenten im Herzen von Portland teilgenommen hatte. Die Provokateure griffen „Black Lives Matter“-Sympathisanten mit Paintball-Munition und Pfefferspray an, während diese Gegenstände zurückwarfen.

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