Hilfsbündnis setzt Zusammenarbeit mit Islamic Relief aus


Dem Hilfswerk Islamic Relief Deutschland werden personelle Verbindungen zu muslimischen Fundamentalisten vorgeworfen. Die „Aktion Deutschland Hilft“ will deshalb vorerst nicht mehr mit der Organisation kooperieren.

evangelisch.de

Das Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ hat die Zusammenarbeit mit der Mitgliedsorganisation Islamic Relief Deutschland bis auf weiteres ausgesetzt. Das bestätigte eine Sprecherin des Zusammenschlusses von Hilfsorganisationen am Samstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Zum dem Schritt habe sich der Vorstand des Bündnisses am Donnerstag in einer außerordentlichen Sitzung entschieden. Dem Verein Islamic Relief Deutschland mit Sitz in Köln wird vorgeworfen, Kontakte zu fundamentalistischen Islamvertretern zu unterhalten.

Grund der Entscheidung sei der nicht entschiedene Umgang mit „Verstößen von Individualpersonen“ in der Organisation, sagte die Sprecherin. Mit der ruhenden Mitgliedschaft habe Islamic Relief Deutschland nun die Möglichkeit, „sich mit diesen Problematiken auseinanderzusetzen und sie zu bewältigen – zum Beispiel durch eine umfassenden Reform der internen Prozesse“. Über den Beschluss der Hilfsbündnisses hatte zuerst die „Welt am Sonntag“ berichtet.

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