Eichstätter Dom erhält Gedenktafel zur Hexenverfolgung: „Eine blutende Wunde in der Geschichte unserer Kirche“


Der Eichstätter Dom bekommt eine Gedenktafel zum Thema Hexenverfolgung. Das Domkapitel habe die Errichtung im Mortuarium der Kathedrale beschlossen, teilte das Bistum Eichstätt am Dienstag mit.

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Der Beschluss geht demnach auf das Symposium des Eichstätter Diözesangeschichtsvereins über „Hexenverfolgung im Bistum Eichstätt“ von vor zwei Jahren zurück. Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke habe zu dem Thema nun erklärt: „Die Hexenverfolgung ist eine blutende Wunde in der Geschichte unserer Kirche.“

Weitere Beschäftigung mit dem Thema

Zu dem Symposium sei jetzt ein Tagungsband erschienen, hieß es weiter. Gewidmet sei er „den Opfern der Hexenverfolgungen in der Diözese Eichstätt“. Sechs Beiträge darin befassten sich mit allgemeinen Aspekten der Hexenverfolgung, sechs weitere mit der Situation in geistlichen und weltlichen Territorien, die ganz oder teilweise auf dem Gebiet der Diözese Eichstätt gelegen hätten. Das Buch sei beim Diözesangeschichtsverein und im Buchhandel zu haben. Der Diözesangeschichtsverein plane weitere Vorträge und Publikationen zur Hexenverfolgung. Damit komme man der Mahnung Bischof Hankes nach einer weiteren Beschäftigung mit dem Thema nach.

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