Erstes Foto einer Quantenverschränkung


Einsteins „spukhafte Fernwirkung“ im Bild: Physikern ist es erstmals gelungen, das quantenphysikalische Phänomen der Verschränkung im Foto festzuhalten. Ihre Apparatur zeigte nur dann ein Bild der Photonen, wenn sie beide Exemplare der verknüpften „Zwillinge“ registrierte. Diese Technik mache die Verschränkung erstmals direkt sichtbar und eröffne neue Möglichkeiten der Anwendung in der Quantenphysik, berichten die Forscher im Fachmagazin „Science Advances“.

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Diese leicht verschwommenen Bilder sind die ersten direkten Abbildungen einer quantenphysikalischen Verschränkung. ©Moreau et al. / Science Advances, doi: 10.1126/sciadv.aaw2563

Bei der quantenphysikalischen Verschränkung sind die Zustände von zwei Teilchen so miteinander gekoppelt, dass der Zustandswechsel des einen automatisch den des Partners verursacht. Dies geschieht instantan und unabhängig von der Entfernung. Albert Einstein bezeichnete dieses Phänomen deshalb auch als „spukhafte Fernwirkung“. Die Verschränkung bildet die Basis für die Quantenkommunikation, für Quantencomputer und viele weitere Anwendungen der Quantenphysik.

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