Mit Einstein-Lichtkegeln zu besseren KI-Vorhersagen


Computer verstehen nicht viel von Ursache und Wirkung. Doch mit Hilfe der speziellen Relativitätstheorie könnten sie trotzdem zielgenauere Prognosen treffen.

Will Douglas Heaven | heise online

(Bild: Étienne-Jules Marey / PD)

Niemand kann wirklich wissen, was die Zukunft bringt, aber manche Prognosen sind treffsicherer als andere. So wird ein getretener Fußball nicht mitten im Flug umdrehen und zum Spieler zurückkehren und ein halb aufgegessener Cheeseburger nicht wieder zu einem ganzen. Auch ein gebrochener Arm wird am nächsten Morgen noch nicht geheilt sein.

Zumindest solche Prognosen sollen auch künstlich intelligente Computer abgeben können. Forscher am Imperial College London haben jetzt eine Idee vorgestellt, wie sie besser darin werden könnten – mit einem Konzept, das auf Einsteins spezieller Relativitätstheorie beruht.

Die Welt entwickelt sich Schritt für Schritt weiter. Jeder Moment geht aus den vorherigen hervor. Wir können relativ gut abschätzen, was als Nächstes passiert, weil wir starke Intuitionen über Ursache und Wirkung haben. Diese sind entstanden in den Jahren, in denen wir die Welt seit unserer Geburt beobachten und diese Informationen mit Gehirnen verarbeiten, die sich über Millionen Jahre Evolution entwickelt haben.

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