Anschlag auf Islam-Kritiker aus Neuss beschäftigt die Justiz


Ein sogenannter Islamkritiker aus Neuss steht im Mittelpunkt eines IS-Terrorprozesses. Ein 30-Jähriger soll vorgehabt haben den Neusser zu erschießen.

Marc Pesch | NGZ Online

Ein sogenannter Islamkritiker aus Neuss steht im Mittelpunkt eines IS-Terrorprozesses im Hochsicherheitstrakt des Oberlandesgerichts Düsseldorf. Vom 22. September an muss sich dort ein 30-Jähriger unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, Terrorismusfinanzierung und Bombenbaus verantworten.

Der aus Tadschikistan stammende Mann soll vorgehabt haben, den Neusser zu erschießen.

Bekannt geworden waren die Anschlagspläne im März: Damals hatte ein Sondereinsatzkommando der Polizei Ravsan B. verhaftet. Offenbar hatten die Ermittler per Telefonüberwachung mitbekommen, dass die geplante Ermordung von Islamkritiker und „Youtuber“ Amir Arabpour unmittelbar bevorstand. „In Umsetzung der Anschlagsplanungen hatte ein Mitglied der IS-Terrorzelle das ausgewählte Opfer aus Neuss observiert“, heißt es von Seiten des Generalbundesanwaltes, „per Telefon wurde außerdem die Übergabe einer Schusswaffe verabredet.“

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