Belarus entzieht polnischem Priester die Arbeitserlaubnis: Jegliche Seelsorgetätigkeit verboten


Die belarussische Regierung hat einem seit Jahren im Land tätigen polnischen katholischen Pfarrer nach Kirchenangaben die Arbeitserlaubnis entzogen. Es sei ihm allerdings erlaubt, im Land zu bleiben.

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Der Chef der Regierungsbehörde für Religionsangelegenheiten verbietet dem polnischen katholischen Pfarrer Jerzy Wilk mit dem Widerruf der staatlichen Einladung ab sofort jegliche Seelsorgetätigkeit, bestätigte der Kanzler des Bistums Witebsk, Wiktor Misiewicz, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Mittwoch. Eine Erklärung für die Entscheidung habe man nicht erhalten.

Staatliche Repressalien für katholische Kirche in Belarus

Wilk leitete in dem Bistum seit drei Jahren eine Pfarrei nahe der Grenze zu Litauen. Weil es an belarussischen Priestern mangelt, helfen ausländische Geistliche vor allem aus Polen aus.

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