Blue Jeans: Auch ihre Fasern sind allgegenwärtig


Blue Jeans hinterlassen ihre Spuren nicht nur in der Mode, sondern auch in der Umwelt: Die blau gefärbten Zellulosefasern der beliebten Hosen finden sich selbst in entlegenen Gebieten der Arktis, wie nun eine Studie enthüllt. Bis zu einem Viertel aller in den Proben gefundenen Mikrofasern stammten aus Blue Jeans. Kein Wunder: Bei jedem Waschgang setzen die Jeans rund 56.000 Mikrofasern frei, wie ein Test ergab.

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Blue Jeans sind beliebt, aber ihre Fasern finden sich inzwischen fast überall. ©Franco Lo/ iStock

All time favorite: Schon seit den 20er Jahren gibt es sie, die Blue Jeans. Ursprünglich erdacht als Arbeitskleidung für Goldgräber, ist sie heute ein Alltagstextil und in fast jedem Kleiderschrank zu finden. Sie besteht in der Regel aus Baumwollstoff, dem sogenannten Denim, und wird mit Hilfe von synthetisch hergestelltem Indigo blau gefärbt. Durch die Färbung und Bearbeitung werden die Zellulosefasern besonders haltbar und zersetzen sich auch in der Natur nur langsam.

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