Finanziers wenden sich von Extinction Rebellion ab

Bild von Pete Linforth auf Pixabay

Aktivisten von Extinction Rebellion hatten am Wochenende in Großbritannien die Straßen zu wichtigen Zeitungsdruckereien blockiert. Einstige Unterstützer distanzieren sich nun.

Philip Plickert | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die Blockade wichtiger Zeitungsdruckereien in Großbritannien durch die Klimaaktivisten von „Extinction Rebellion“ (XR) hat für die Gruppe nun zur Folge, dass sich finanzielle Unterstützer abwenden. Regierungschef Boris Johnson und Labour-Chef Keir Starmer haben die Blockaden vor den Druckereien am vergangenen Wochenende als „Angriff auf die Pressefreiheit“ kritisiert. Die radikalen Klimawandelaktivisten verlieren nun auch den Rückhalt von Finanziers und Unternehmern.

Ben Goldsmith, ein umweltbewegter Multimillionär und Vorstand der Children’s Investment Fund Foundation (CIFF), sagte, die Gruppe würde mit „Schock-Taktiken die Leute abschrecken“. Die CIFF-Stiftung hatte Extinction Rebellion in der Anfangsphase mehr als 130.000 Pfund gespendet. Nun scheint sie sich zu distanzieren, wie die Zeitung „The Times“ meldete. Auch der Gründer des Seifenherstellers Lush, Mark Constantine, der früher XR erhebliche Summen gespendet hatte, sagte nun, er fühle sich „unwohl, eine Gruppe zu finanzieren, die Zeitungen behindert“.

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