Kaffee: Biologisch angebaut, aber nicht gesünder

Kaffeeduft

Überraschendes Ergebnis: Im biologisch angebauten Kaffee sind weniger gesundheitsfördernde Chlorogensäuren enthalten als im konventionellen, wie nun Untersuchungen von Kaffeebohnen aus Brasilien ergeben haben. Diese sekundären Pflanzeninhaltsstoffe gelten unter anderem als entzündungshemmend und zellschützend. Warum die konventionellen Kaffeebohnen im Hinblick auf Chlorogensäuren besser abschneiden, ist noch unklar.

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Biologisch angebauter Kaffee enthält weniger Chlorogensäuren als konventioneller Kaffee: zu diesem Ergebnis kommt die Arbeitsgruppe von Dr. Nikolai Kuhnert in einer neuen Studie. ©Andre Nery/Shutterstock.com

Ob als Cappuccino oder Espresso, gebrüht oder gefiltert: Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke der Welt – pro Kopf trinkt jeder Deutsche jährlich rund 160 Liter. Kein Wunder: Das im Kaffee enthaltene Koffein vertreibt die Müdigkeit und verbessert laut einigen Studien das Gedächtnis, und die Stressresistenz. Sogar beim Abnehmen verspricht das Koffein Hilfe. Weitere sekundäre Inhaltsstoffe wie Polyphenole und Antioxidantien haben sich bereits als Schutz vor Diabetes, Leberzirrhose, Herzerkrankungen und Störungen des Fettstoffwechsels erwiesen.

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