Bischof besteht auf Beichtgeheimnis für Missbrauchstäter


Der australische Bundesstaat Queensland verabschiedete ein Gesetz, das Priester verpflichtet, das Beichtgeheimnis zu brechen, wenn sie in der Beichte von sexualisierter Gewalt gegen Kinder erfahren. Ein Bischof möchte sich das nicht gefallen lassen.

katholisch.de

Ein katholischer Bischof im australischen Bundesstaat Queensland hat Widerstand gegen ein neues Gesetz angekündigt, das Priester bei Geständnissen von sexuellem Missbrauch zum Bruch des Beichtgeheimnisses verpflichtet. Die Priester seines Bistums seien verpflichtet, das Beichtgeheimnis auch dann zu wahren, wenn der Beichtende über Missbrauchstaten spricht, sagte der Bischof von Rockhampton, Michael McCarthy, dem Sender ABC (Samstag).

Das Parlament von Queensland hatte in dieser Woche die gesetzliche Pflicht zur Anzeige von sexuellem Missbrauch bei der Polizei beschlossen. Die Abgeordneten folgten damit einer Empfehlung aus dem Abschlussbericht der von der australischen Regierung eingesetzten Missbrauchskommission.

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