Massive Fake-News-Welle macht „Antifa“ für Brände in Oregon verantwortlich


Falsche Behauptungen über die verheerenden Brände in den US-Staaten Oregon und Kalifornien machen der örtlichen Polizei zu schaffen. Auf Twitter und Facebook verbreiten sich unter anderem Gerüchte über die Festnahme sechs Antifa-Mitglieder, die mehrere Brände gelegt haben sollen.

DERSTANDARD

Neben dem Ausmaß der gewaltigen Brände in Oregon haben die Behörden auch mit der Verbreitung von Falschinformation zu kämpfen Foto: afp

Laut Behörden handelt es sich dabei um Falschinformation. Weder Demonstranten, noch Antifa-Aktivisten oder Mitglieder der rechtsextremen Gruppe „Proud Boys“ steckten hinter den Bränden – es handelt sich um Gerüchte, die derzeit in den sozialen Medien kursieren und die Arbeit der Sicherheitskräfte erschweren.

Notruf mit Anfragen überflutet

Das Büro des Sheriffs in Douglas, Oregon beklagte, dass der Notrufdienst 911 mit Anfragen zu den Gerüchten überflutet wurde und den Betrieb störten. Auf Facebook rufte die Polizei-Station in Douglas die Öffentlichkeit dazu auf, keine weiteren Gerüchte zu verbreiten.

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