Droht der Welt ein Phosphormangel?


Knappe Ressource: Forscher haben detailliert untersucht, wo der Pflanzennährstoff Phosphor am knappsten ist – und wodurch er verloren geht. Das überraschende Ergebnis: Mehr als 50 Prozent des weltweiten Phosphorverlusts gehen auf die Bodenerosion zurück – sie schwemmt den Nährstoff aus den Böden in die Gewässer. Besonders betroffen sind davon Afrika, Osteuropa und Südamerika, in Deutschland spielt die Erosion dagegen nur eine geringe Rolle für den Phosphorverlust.

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Ohne Phosphor kein Pflanzenwachstum, doch dieses Element ist eine weltweit knappe Ressource. ©Baks/ iStock

Phosphor ist für das Pflanzenwachstum unentbehrlich, aber weltweit knapp. Im natürlichen Phosphorkreislauf gelangt der Nährstoff zwar über Dung, Mist oder absterbende Pflanzenteile zurück in den Boden. Doch in der Landwirtschaft wird diese Rückführung durch die Ernte unterbunden. Dadurch muss Phosphor durch Düngen zugesetzt werden. Das Phosphor dafür wird aus phosphathaltigen Gesteinsformationen gewonnen und ist daher eine begrenzte Ressource – sofern es nicht rückgewonnen wird.

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