Weltraumstation muss einem Militärsatelliten ausweichen


Die Internationale Weltraumstation, derzeit mit einer dreiköpfigen Crew an Bord, muss wieder einmal einer möglichen Kollision ausweichen. Wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte, soll das Manöver in der Nacht auf Montag erfolgen.

DERSTANDARD

Nach Berechnungen russischer Experten werde die ISS einem US-amerikanischen Militärsatelliten gefährlich nahe kommen. Dieser sei erst im vergangenen Jahr ins All gebracht worden und habe sich mittlerweile „in Weltraummüll verwandelt“.

Die ISS kreist auf 320 bis 430 Kilometer Höhe und muss immer wieder ihren Orbit neu anpassen – nicht nur, um Weltraumschrott auszuweichen. Sie kreist immer noch in den äußeren Schichten der Atmosphäre und wird durch die Reibung abgebremst, was zu einem kontinuierlichen Höhenverlust führt. Um sie auf eine andere Höhe zu bringen, werden entweder die Triebwerke des Wohn- und Navigationsmoduls Swesda oder die eines gerade angedockten Raumschiffs genutzt.

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