Staatsanwaltschaft ermittelt gegen «Superspreaderin»

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Mit Erkältungssymptom auf Kneipentour durch Garmisch-Partenkirchen: Der Fall einer corona-infizierten Frau hat die Justiz auf den Plan gerufen. Ministerpräsident Söder fordert Konsequenzen.

stern.de

Nach einem heftigen Corona-Ausbruch im oberbayerischen Garmisch-Partenkirchen ist noch unklar, mit welchen Konsequenzen die mutmaßliche Verursacherin rechnen muss. Foto: Lino Mirgeler/dpa ©dpa-infocom GmbH

14.09.2020, 16:32 Uhr Mit Erkältungssymptom auf Kneipentour durch Garmisch-Partenkirchen: Der Fall einer corona-infizierten Frau hat die Justiz auf den Plan gerufen. Ministerpräsident Söder fordert Konsequenzen.

Nach einem schweren Corona-Ausbruch in Garmisch-Partenkirchen ermittelt die Staatsanwaltschaft München II gegen eine mutmaßliche «Superspreaderin».

Dabei gehe es um den Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung, teilte Oberstaatsanwältin Andrea Mayer am Montag mit. «Was im Raum steht, ist eine mögliche Verletzung der Quarantänevorschriften.» Zuerst hatte der «Münchner Merkur» berichtet. Die 26-jährige US-Amerikanerin, die in Garmisch-Partenkirchen lebt, soll trotz Krankheitszeichen durch Kneipen gezogen sein und dabei mehrere Menschen angesteckt haben.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) forderte Konsequenzen für die mutmaßliche Verursacherin.

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