Unternehmer lässt sich Kreuzesinschrift „INRI“ als Marke sichern


Vorne auf der Brust mittig in Gold der „INRI“-Schriftzug, auf dem Rücken ein Jesus-Porträt vom Turiner Grabtuch: Ein deutscher Unternehmer hat sich die Kreuzesinschrift Jesu als EU-weite Marke gesichert – und produziert damit nun T-Shirts und Co.

katholisch.de

Ein Unternehmer aus Aichach bei Augsburg hat sich laut Medienberichten vom Dienstag den als Jesu Kreuzesinschrift bekannten Begriff „INRI“ als EU-weite Marke gesichert. Die Eintragung gilt demnach für die vier Nutzerklassen Lederwaren, Textil, Kosmetika und Getränke. Nun will der ansonsten als Immobilien-Investor tätige Werner Lustig (58) Produkte mit dem Schriftzug auf den Markt bringen, wie es heißt. Erste T-Shirts habe er bereits produzieren lassen.

Der „Augsburger Allgemeinen“ zufolge kam Lustig die Idee zu seinem Projekt beim Betrachten eines Wegkreuzes. Dem Ingolstädter „Donaukurier“ sagte der Unternehmer, er sei ein gläubiger Mensch und fünf Jahre lang Ministrant gewesen. Und weiter: „Jeder sollte seinen Glauben auf dem Herzen tragen.“ Daher stehe auf den T-Shirts vorne auf der Brust mittig der „INRI“-Schriftzug in goldener Farbe. Auf der Rückenseite sei ein Bild des Jesus-Porträts vom Turiner Grabtuch zu sehen, in dem der Gottessohn nach der Kreuzigung begraben worden sein soll. Im inneren Nackenbereich sei „Consummatum est“ zu lesen – „Es ist vollbracht“, laut Bibel die letzten Worte Jesu am Kreuze.

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