Weitere Wildschweine positiv auf Afrikanische Schweinepest getestet

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Bei weiteren verendeten Tiere aus Brandenburg sind Tests positiv ausgefallen, Proben werden nun vom nationalen Labor untersucht, wie Landesverbraucherschutzministerin Nonnemacher mitteilt. Die Afrikanische Schweinepest droht sich im Land auszubreiten.

Süddeutsche Zeitung

Brandenburg, Groß Drewitz: Warnung vor der Afrikanischen Schweinepest auf einem Schild an einem Baum hinter einem mobilen Elektrozaun. (Foto: dpa)

Die Afrikanische Schweinepest droht sich in Brandenburg auszubreiten. Nach dem deutschlandweit ersten Fall sei die Seuche in Brandenburg bei fünf weiteren Wildschweinen nachgewiesen worden, teilte das Verbraucherschutzministerium am Dienstag mit. Es handle sich um vier tot aufgefundene Wildschweine und ein krank erlegtes Tier.

Ministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) sagte, die Kadaver seien im Raum Neuzelle im Landkreis Oder-Spree entdeckt worden. Tests im Landeslabor seien positiv gewesen und würden nun vom nationalen Labor, dem Friedrich-Loeffler-Institut, weiter untersucht.

In der vergangenen Woche war in Brandenburg der deutschlandweit erste Fall der Afrikanischen Schweinepest aufgetreten. Ein infiziertes totes Wildschwein war sieben Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt im Landkreis Oder-Spree entdeckt worden. Am Wochenende wurde ein 12 Kilometer langer mobiler Elektrozaun in einer Kernzone rund um den Fundort aufgebaut.

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