Exoplanet um eine „Sternruine“


Eine ferne Welt der besonderen Art: Astronomen berichten über Hinweise auf einen Planeten, der eng um einen Weißen Zwerg kreist – den nur noch schwach glimmenden Überrest eines Sterns. Das Ergebnis legt nahe, dass Planeten das Inferno beim stellaren „Todeskampf“ überstehen und anschließend in eine enge Umlaufbahn um die „Ruine“ ihres Sterns gelangen können. Die noch lange glimmende Restglut von Weißen Zwergen könnte somit sogar lebensfreundliche Bedingungen auf manchen Exoplaneten ermöglichen, sagen die Wissenschaftler.

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Auch Weiße Zwerge können offenbar Planeten besitzen. („Zusammenfassende“ Illustration zur Studie: International Gemini Observatory/NOIRLab/NSF/AURA/J. Pollard)

Es gibt unzählige ferne Welten da draußen – das haben die Erfolge der Planetenjäger in den letzten Jahrzehnten eindrucksvoll gezeigt. Es ist mittlerweile klar, dass viele der Milliarden von sonnenähnlichen Sternen in unserer Milchstraße Planeten besitzen. Doch diese Systeme sind endlich: Wenn sonnenähnliche Sterne ihren Brennstoff verbraucht haben, sterben sie. Diesen Prozess wird auch unsere Sonne in etwa fünf Milliarden Jahren durchmachen. Im Zuge des stellaren „Burnouts“, bläht sich ein sonnenähnlicher Stern zunächst zu einem Roten Riesen auf. Man nimmt an, dass unsere Sonne bei ihrer maximalen Ausdehnung Merkur, Venus und möglicherweise auch die Erde verschlingen wird.

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