Apostel Oster kritisiert Frauenbund-Chefin Flachsbarth: Engagement unvereinbar mit „herausgehobenen Positionen“


Ist die Präsidentin des katholischen Frauenbundes KDFB eine Abtreibungsgegnerin? Der Passauer Bischof Oster ist nicht davon überzeugt. Auch ein persönliches Gespräch habe seine Zweifel nicht ausräumen können. Ihre Rolle stehe zur Disposition.

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CDU-Politikerin Maria Flachsbarth ©KNA

Das Engagement der Chefin des katholischen Frauenbundes KDFB, Staatssekretärin Maria Flachsbarth, für eine internationale Frauenrechtsbewegung sorgt für Wirbel. Wegen deren Position zu Abtreibungen sei eine dortige Mitwirkung Flachsbarths unvereinbar mit ihren „herausgehobenen Positionen“ in der katholischen Kirche in Deutschland, kritisierte der Passauer Bischof Stefan Oster am Donnerstag auf seiner Internetseite.

In dem Beitrag bemängelt der Bischof den Einsatz der Staatssekretärin im Entwicklungsministerium für die Initiative „She decides“ (Sie entscheidet). Die Organisation trete für ein Recht auf Abtreibung bis zur Geburt ein. Mit ihrem Plädoyer im Kontext der Initiative erweise Flachsbarth dem Anliegen des Lebensschutzes einen „Bärendienst“, so Oster.

Wegen der engen Verbindung zur Stiftung „Planned Parenthood“, die allein in den USA 2018 mehr als 330.000 Abtreibungen durchgeführt habe, verkehre sich das Engagement „trotz aller guten Absichten zum Lobbyismus für einen der größten Anbieter von Abtreibung weltweit“.

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