Ig-Nobelpreise: Durchbruch für die Schmatzforschung


Abneigung gegen Schmatzgeräusche, Narzissten und ihre Augenbrauen, Messer aus Fäkalien – all diese Felder werden wissenschaftlich erforscht. Mit dem Ig-Nobelpreis werden die skurrilsten Ergebnisse prämiert.

Sebastian Hesse | tagesschau.de

Frau tupft Mund mit Serviette ab | Bildquelle: picture alliance / dpa Themendie

Eine prunkvolle Gala an der altehrwürdigen Harvard Universität gab es im 30. Jahr Corona-bedingt nicht – es war ein reines Online-Event. Aber wie jedes Jahr konnte man sich nur die Augen reiben, wenn man sich vor dieselben hielt, dass zwar die Preisverleihung reine Satire ist, jedes einzelne Forschungsergebnis aber real.

So wurden in der Kategorie Medizin Ärzte für das Entdecken einer bislang unbekannten Krankheit geehrt: der Misophonie. Sprich: Eine heftige Abneigung gegen Schmatz- und Essgeräusche – also Stress, der dadurch entsteht, dass man jemand anderem beim lautstarken Essen zuhören muss.

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