Bischöfe befassen sich erneut mit Entschädigung für Missbrauch: System für Zahlungen an Opfer soll bis Jahresende stehen


Bei ihrer Herbstvollversammlung wollen sich die Bischöfe erneut mit der Entschädigung von Missbrauchsopfern befassen: Nach den Worten des Vorsitzenden der Bischofskonferenz soll ein System bis Ende des Jahres stehen.

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Welche finanziellen Hilfen sollen Opfer erhalten, die aus den Reihen der katholischen Kirche missbraucht wurden? Wer soll darüber entscheiden, und woher sollen die Mittel kommen? Mehr als zehn Jahre nach Bekanntwerden des Missbrauchsskandals und zwei Jahre nach Veröffentlichung einer großen Studie (MHG-Studie) wollen die Bischöfe sich bei der am Dienstag beginnenden Herbstvollversammlung in Fulda erneut mit diesen Fragen befassen.

Im Vorfeld drängt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, auf eine zügige Entscheidung: Das System für eine Auszahlung soll bis Ende des Jahres stehen, sagte er kürzlich in einem Interview.

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