Haftstrafen für Mitglieder der rechten „Freien Kameradschaft Dresden“


Ein Mitglied und zwei Unterstützer der rechtsextremen „Freien Kameradschaft Dresden“ sind zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden.

Deutschlandfunk-Nachrichten

Ein Mitglied der „Freien Kameradschaft Dresden“ im Landgericht. (dpa / Sebastian Kahnert)

Das Dresdner Landgericht befand sie unter anderem des Landfriedensbruchs, der Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung und der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion für schuldig. Es verhängte Haftstrafen von viereinhalb und dreieinhalb Jahren sowie von zwei Jahren auf Bewährung. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

Nach Überzeugung des Gerichts hatten die Rechtsextremen bei Krawallen im sächsischen Heidenau Polizisten attackiert. Zudem waren sie an Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte und ein Dresdner Wohnprojekt sowie an den Ausschreitungen von Hooligans und Neonazis Anfang 2016 im Leipziger Stadtteil Connewitz beteiligt.