Französische Regierung spricht von Terror


Frankreichs Innenminister stuft die Messerattacke nahe der ehemaligen „Charlie Hebdo“-Redaktion als Terroranschlag ein. Die Verletzten sind nicht in Lebensgefahr.

Handelsblatt

Polizeibeamte in Paris. Die Messerattacke auf zwei Journalisten in Paris wurde inzwischen als terroristischer Anschlag eingestuft. (Foto: AFP)

Der französische Innenminister Gerald Darmanin hat den Messerangriff auf zwei Journalisten in der Nähe der früheren Büros der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ in Paris als Terrorakt eingestuft. „Da gibt es nur offensichtlich nur wenige Zweifel, das ist ein neuer blutiger Angriff auf unser Land, gegen Journalisten, gegen diese Gesellschaft“, sagte Darmanin dem Fernsehsender France 2 zu dem Vorfall, bei dem am Freitag zwei Menschen verletzt worden waren.

Ob es eine Verbindung zum islamistischen Anschlag auf „Charlie Hebdo“ von 2015 gab, war zunächst unklar. Die Polizei hatte zunächst mitgeteilt, dass es vier Verletzte gebe. Staatsanwalt Jean-François Ricard sagte dann aber, bei den Verletzten handle es sich nur um einen Mann und eine Frau, die sich gerade eine Zigarettenpause genehmigt hätten. Der Hauptverdächtige habe sie nicht gekannt. Neben ihm sei eine weitere Person festgenommen worden.

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