Verfassungsschutz sieht Verbindung von AfD-Mann Berndt zu Neonazis


Der Verein „Zukunft Heimat“ soll von einem Neonazi-Netzwerk unterwandert sein. Das erfuhr der „Spiegel“ aus einem Vermerk des Brandenburger Verfassungsschutzes.

DER TAGESSPIEGEL

Extremistische Agenda? Der mögliche Kalbitz-Nachfolger in Brandenburgs AfD-Fraktion, Christoph Berndt. Foto: Patrick Pleul/dpa

Der Brandenburger AfD-Landtagsabgeordnete Christoph Berndt, der für eine Wahl zum Fraktionschef bereitsteht, hat nach Einschätzung des Verfassungsschutzes Verbindungen zu einem Neonazi. Der „Spiegel“ schreibt unter Berufung auf einen 112-seitigen Vermerk der Landesbehörde, Berndt nutze sein Mandat und die Funktion bei einem islamfeindlichen Verein offensiv zur Verbreitung seiner extremistischen Agenda.

Der Landtagsabgeordnete ist Vorsitzender von „Zukunft Heimat“. Der Verein organisiert Demonstrationen gegen den Zuzug von Flüchtlingen und anderen Ausländern und wird vom Verfassungsschutz Brandenburg als rechtsextremistisch eingestuft.

weiterlesen