Woelki befürchtet „dramatische Folgen“ durch Synodalen Weg


Kardinal Rainer Maria Woelki sieht die Gefahr, dass beim Synodalen Weg „Richtiges und Falsches vermischt“ werde. Es dürfe nicht zu einem völligen Gegensatz zum bisherigen kirchlichen Lehramt kommen. Vor allem ein Text wecke „Befürchtungen“ in ihm.

katholisch.de

Kardinal Rainer Maria Woelki hat sich erneut kritisch zum Reformdialog Synodaler Weg der katholischen Kirche in Deutschland geäußert. Bei einer Rede vor dem Ratzinger-Schülerkreis am Samstag in Rom sprach er von möglichen „dramatischen Folgen“. Er sehe die Gefahr, dass Richtiges und Falsches vermischt werde, so der Kölner Erzbischof vor früheren Studenten und Mitarbeitern des Theologieprofessors und späteren Papstes Benedikt XVI.

In den aktuellen Debatten sei häufig von einer „Weiterentwicklung der Lehre“ die Rede. Weiterentwickeln könne man nur, „was von Ewigkeit her wahr ist“. Dies dürfe aber nicht zu einem „völligen Gegensatz zum bisherigen kirchlichen Lehramt“ führen, mahnte Woelki. Er erwähnte in diesem Zusammenhang einen Text des Synodalforums „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“, der „Befürchtungen“ in ihm wecke.

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