Umstrittener Spendenaufruf zwingt Bistum Hildesheim zum Handeln: Kroatischer Pfarrer soll sich erklären


Das Bistum Hildesheim hat sich von einem in der Diözese tätigen kroatischen Priester distanziert, der zu Spenden für eine faschistische Vereinigung aufruft. Man will ein Gespräch mit dem Pfarrer der kroatischen Mission Göttingen führen.

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Das sagte Bistumssprecher Volker Bauerfeld der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Hildesheim. Wenn ein Priester Sympathien für solche Bewegungen zeige, sei das indiskutabel. „Es ist ganz klar, dass sich der Faschismus nicht mit dem Evangelium verträgt“, so Bauerfeld.

Seelsorger nicht beim Bistum Hildesheim beschäftigt

Der Pfarrer hatte Mitte September auf seiner Facebook-Seite einen Spendenaufruf der „Gesellschaft zur Erforschung des Dreifach-Lagers Jasenovac“ veröffentlicht. Die Vereinigung unter Führung des kroatischen Publizisten Igor Vukic vertritt die von Historikern als unbelegt und geschichtsverfälschend eingestufte These, dass das Konzentrationslager Jasenovac zwischen 1941 und 1945 kein Vernichtungslager gewesen sei.

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