Notorischer Holocaustleugner: Horst Mahler kommt frei


Zehn Jahre saß der Rechtsextreme im Gefängnis, nun wird er aus der Haft entlassen. Die Behörden aber wollen dem 84-Jährigen strenge Auflagen erteilen.

Konrad Litschko | taz

Rechtsextremer und notorischer Holocaustleugner: Horst Mahler 2017 im Knast Foto: Balazs Mohai/MTI via AP

Gut zehn Jahre hat es gedauert, nun wird Horst Mahler wieder in Freiheit kommen. Dann wird der einstige RAF-Kämpfer und heutige Holocaustleugner mit 84 Jahren die Mauern der JVA Brandenburg an der Havel hinter sich lassen. In vier Wochen, am 27. Oktober.

Den Termin teilte Mahler seinen Unterstützer*innen in einem aktuellen Schreiben mit. „So nah ist also der Tag, an dem ich meinen Haftraum hier verlassen werde“, schreibt er. Die JVA Brandenburg bestätigte der taz den Termin. Gestritten wird indes noch über Führungsauflagen, die Mahler erhalten soll, wenn er wieder in Freiheit ist – denn der Rechtsextremist ließ in der Haft keinen Verdacht aufkommen, geläutert zu sein.

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