Sawsan Chebli geht juristisch gegen „Tichys Einblick“ vor


Roland Tichy soll nach einer sexistischen Äußerung in seinem Magazin eine Unterlassungserklärung unterzeichnen. Das fordert die SPD-Politikerin per Anwalt.

Ingo Salmen | DER TAGESSPIEGEL

Sawsan Chebli (SPD) ist Staatssekretärin in der Berliner Senatskanzlei.Foto: Kay Nietfeld/dpa

Nicht im Stillen, sondern in aller Öffentlichkeit führt Sawsan Chebli ihren Kampf gegen Roland Tichy. Nachdem sie vor einer Woche im Magazin „Tichys Einblick“ lesen musste, wie sie sexistisch herabgewürdigt wurde, und das bei Twitter verbreitet hatte, fordert die Berliner SPD-Politikerin den Herausgeber Roland Tichy nun auf, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen.

Ein entsprechendes Schreiben ihrer Anwaltskanzlei Schertz Bergmann veröffentlichte sie am Montagabend ebenfalls bei Twitter. Frist: Mittwoch, 30. September, 12 Uhr.

In der Oktober-Ausgabe von Tichys gedrucktem Magazin hatte der Autor Stefan Paetow in der Rubrik „Der etwas andere Monatsrückblick“ Chebli auf allein körperliche Merkmale reduziert.

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