Arktis: Neue Gefahr durch „Zombie“-Brände


Die Arktis brennt: Forscher warnen vor einem Regimewechsel arktischer Brände – inzwischen brennen am Polarkreis selbst Tundragebiete, die bisher als brandresistent galten. Zudem lodern die Feuer ungewöhnlich weit im Norden. Besonders bedenklich jedoch sei die Häufung von „Zombie“-Feuern. Diese Brände schwelen den Winter über im Permafrostboden, bevor sie dann im Sommer wieder spontan, ohne jeden Auslöser entflammen.

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Brände wie hier in der Taiga Alaskas werden in der Arktis immer häufiger – selbst in zuvor als feuer-resistent geltenden Gebieten. ©Merritt Turetsky

Generell sind Feuer in der Arktis kein neues Phänomen: In Sibirien und auch in Alaska kommt es im Sommer immer wieder zu Bränden in trockeneren Taiga- und Tundragebieten. Bisher allerdings galten die meisten jenseits des Polarkreises liegenden Permafrostgebiete als weitgehend feuerresistent. Denn sie sind von Mooren, Marschen und anderen Feuchtgebieten geprägt und der Untergrund enthält viel Eis.

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