Eisschild schwindet mit nie dagewesener Geschwindigkeit: Das Holozän endet auf Grönland


Nach dem Eiszeitalter trat das Erdklima in eine fast 12.000 Jahre andauernde ruhige Phase ein. Für Grönland könnte sie in diesem Jahrhundert beendet sein.

Patrick Eickemeier | DER TAGESSPIEGEL

US-Präsident Donald Trump wollte Grönland kaufen und im Mittelalter soll es dort schon viel grüner gewesen sein als heute. Die Insel im Nordatlantik ist aber vor allem für eines bekannt: Ihr Eisschild schwindet.

2020 war der Eisverlust etwas geringer als im Rekordjahr 2019, aber er lag immer noch deutlich über dem Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Ein Forschungsteam um Jason Briner von der US-amerikanischen University at Buffalo hat die Entwicklung jetzt in fast 12.000 Jahre Klimageschichte eingeordnet und in die Zukunft fortgezeichnet.

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