Initiative fordert Umbenennung der Berliner Martin-Luther-Straße


Erst Eugenio Pacelli, jetzt Martin Luther: In Berlin fordert eine Initiative erneut die Umbenennung einer Straße. Diesmal geht es um die Martin-Luther-Straße in Schöneberg. Die ersten Reaktionen aus der Politik sind aber eindeutig.

katholisch.de

Kurz nach der Debatte um eine mögliche Umbenennung der Berliner Pacelliallee hat eine Initiative jetzt die nächste Straße in der Hauptstadt ins Visier genommen. Wie die Berliner „tageszeitung“ (taz) am Mittwoch berichtete, fordert eine Gruppe von Aktivisten die Umbenennung der Martin-Luther-Straße im Ortsteil Schöneberg. Der Reformator habe „in seiner Zeit für ausgebeutete Menschen, Minderheiten und Frauen eine sehr negative Rolle gespielt und – wo immer es ging – Öl ins Feuer der Auseinandersetzungen gegossen und bitterbösen Hass gesät“, zitierte die „taz“ aus einem Papier der Gruppe. Und weiter: „Zudem ist sein Name Symbol für obrigkeitsstaatliche Hörigkeit bis ins Preußische Kaiserreich hinein. Für die Menschen unserer Zeit ist sein Name nicht erinnerungswürdig!“

Gruppe fordert Umbenennung zugunsten von Prista Frühbottin

Die Gruppe fordert laut der Zeitung in einem Schreiben an SPD, Grüne und Linke in der Bezirksverordnetenversammlung von Schöneberg die Umbenennung der Straße zugunsten von Prista Frühbottin.

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