Rechtsextremismus: Neue Verdachtsfälle beim Verfassungsschutz in NRW und bei Berliner Polizei

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Laut Medienberichten gibt es neue Fälle von Rechtsextremismusverdacht bei deutschen Sicherheitsbehörden.

Deutschlandfunk-Nachrichten

In Chatgruppen sollen die Verdächtigen rechtsextreme Postings ausgetauscht haben. (dpa / Martin Schutt)

Die „Rheinische Post“ meldet Vorkommnisse beim nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz. Drei Mitarbeiter eines so genannten Observationsteams sollen in sozialen Netzwerken und Chats islam- und fremdenfeindliche Videos verschickt haben. Hinweise darauf kamen den Angaben zufolge von Kollegen.

Unter Rechtsextremismus-Verdacht steht außerdem eine vierte Person, die laut dem Bericht im Innenministerium in Düsseldorf tätig war.

Erst vor zwei Wochen waren rechtsextreme Chatgruppen mit rund 30 Polizisten bei der Landespolizei in Nordrhein-Westfalen aufgedeckt worden.

Das ARD-Fernsehen berichtet heute zudem über eine rechtsextreme Chatgruppe bei der Polizei in Berlin. Darin sollen sich mehr als 25 Beamte ausgetauscht haben. Berlins Innensenator Geisel sagte dazu, sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, sei dies absolut inakzeptabel und habe nichts mit einer modernen, weltoffenen Hauptstadtpolizei zu tun.