Umweltfreundlicher Stromspeicher aus Vanillin


Vanillin als Akku-Rohstoff: Statt giftiger Schwermetalle könnte künftig Vanillin als Rohstoff für Redox-Flow-Batterien dienen – diese Stromspeicher können beispielsweise Windstrom-Überschüsse aufnehmen. Forscher haben einen Weg gefunden, das aus Holzabfällen erzeugte Vanillin auf einfachem und umweltfreundlichen Wege in einen Elektrolyt für diese Flüssigbatterien umzuwandeln.

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Forscher um Stefan Spirk haben einen Weg gefunden, simples Vanillin als Rohstoff für flüssige Elektrolyte von Redox-Flow-Batterien zu nutzen. ©Lunghammer/ TU Graz

Erneuerbare Energien wie Wind und Sonne liefern ihren Strom unregelmäßig. Deshalb werden Energiespeicher gebraucht, die den Strom bei Überschuss aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben. Neben Pumpspeichern, neuartigen Speichermethoden oder einer Nutzung des Überschussstroms für die Wasserstoffproduktion kommen auch spezielle Akkus wie die Redox-Flow-Batterie in Betracht. Sie besteht aus zwei Elektrolyt-Flüssigkeiten, die beim Laden und Entladen eine reversivle chemische Reaktion eingehen.

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