Vatikan verwendete Spenden für spekulative Investments: Affäre um Investitionen


Der Vatikan hat offenbar für spekulative Investments in London auch Spenden verwendet, die für soziale Zwecke gedacht waren. Das geht aus Ermittlungsakten der vatikanischen Staatsanwaltschaft hervor.

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Aus diesen Ermittlungsakten zitiert die italienische Zeitung „Corriere della Sera“. Demnach flossen in den Erwerb einer Londoner Geschäftsimmobilie Gelder aus dem sogenannten Peterspfennig. Diese unterlagen laut den Akten einer Zweckbindung für „religiöse und wohltätige Zwecke“.

Gegenstand der gerichtlichen Untersuchung ist eine Affäre um Investitionen des vatikanischen Staatssekretariats in einen Bürokomplex in der Londoner Sloane Avenue 60. Die Summe der Aufwendungen bewegt sich laut Medienrecherchen in der Größenordnung von 500 Millionen Euro. Allein an Beratungshonoraren zahlte der Vatikan unterschiedlichen Berichten zufolge mehrere Hunderttausend Euro.

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