Katholische Arbeitnehmer kritisieren Freigabe der Ladenöffnung: Gegen Verkauf an den Adventssonntagen


Die Katholische Arbeitnemher-Bewegung kritisiert die Freigabe der Ladenöffnung an den Adventssonntagen in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung betreibe einen „Ausverkauf christlicher Werte“, erklärte der KAB-Bundespräses Stefan B. Eirich.

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In der neuen Corona-Schutzverordnung hat die schwarz-gelbe Landesregierung den Verkauf an den vier Adventssonntagen und am 3. Januar freigegeben. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen hatte „erhebliche Zweifel“ an der Gültigkeit der Regelung bekundet.

„Der Versuch der Landesregierung, alle vier Adventssonntage dem Konsum freizugeben, ist nicht nur ein Angriff auf die Sonntagsruhe, sondern auch auf das christliche Zusammenleben in der Adventszeit“, so Eirich. Die Arbeit an den Adventssonntagen setze die Beschäftigten im Einzelhandel nicht nur zusätzlichen Gefahren durch Ansteckungen mit dem Corona-Virus aus, sondern auch extremen physischen und psychischen Belastungen. „Corona sollten wir als Chance sehen, über bisherige Strukturen und Gewohnheiten nachzudenken, statt mit einem Weiter-So den Ausverkauf unserer Kultur und unseres Menschseins voranzutreiben.“

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