Wie sich Zellen zu Organismen organisieren


Während der Embryonalentwicklung bildet sich aus einer einzigen befruchteten Eizelle ein gesamter Organismus mit vielen verschiedenen Zelltypen. Wie werden aus einem scheinbar chaotischen Haufen sich teilender Zellen klar definierte Gewebe? Forscher haben nun Faktoren identifiziert, die die Haftung zwischen Zellen beeinflussen und so dafür sorgen, dass Zellen des gleichen Typs sich eher zusammenlagern als Zellen unterschiedlichen Typs.

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Wie wird aus einem Zellklumpen ein Embryo? (Bild: iLexx/ iStock)

Wenige Stunden nach der Befruchtung beginnt eine Eizelle, sich zu teilen. Mit der Zeit differenzieren sich verschiedene Zelltypen aus. Sie beginnen, räumliche Muster zu bilden, die später zu unterschiedlichen Geweben und Strukturen im Organismus werden. Wie genau dieser Prozess, die sogenannte Morphogenese funktioniert, beschäftigt Forscher seit Jahrzehnten und gibt nach wie vor Rätsel auf. Forscher um Sean Megason von der Harvard Medical School haben nun an Zebrafischembryonen einen wichtigen Kontrollmechanismus aufgedeckt, der die Zellen dazu befähigt, sich selbst zu organisieren.

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