Corona-„Superspread-Event“ mit Donald Trump im Rosengarten: US-Senat muss Sitzungen aussetzen


Nach Donald Trump sind weitere hochrangige Beamte in den USA mit dem Coronavirus infiziert. Die Folgen sind gravierend.

Daniel Dillmann | Frankfurter Rundschau

Jede Menge wichige Leute, aber kaum Masken: Donald Trumps Empfang im Rosengarten des Weißen Hauses könnte sich als „Superspreader-Event“ in der Corona-Krise offenbaren.©CHIP SOMODEVILLA / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / AFP

An dem Event hatten zahlreiche weitere Personen aus dem Umfeld von Donald Trump teilgenommen. Auf einem Foto sind unter anderem Tochter Tiffany Trump*, Pressesprecherin Kayleigh McEnany und Fox News*-Moderatorin Laura Ingraham zu sehen. Auch Vizepräsident Mike Pence und Justizminister William Barr waren anwesend. Beide waren im Anschluss an Donald Trumps Corona-Infektion ebenfalls getestet worden – mit negativem Ergebnis.

Ob Hope Hicks ebenfalls im Rosengarten anwesend war, ist bislang nicht bekannt. Sie wurde mehr oder weniger zeitgelich mit Donald Trump positiv auf das Coronavirus getestet. Laut Trumps Stabschef Mark Meadows wurde das Virus auch bei weiteren Angestellten des Weißen Hauses nachgewiesen. Es könnte laut der „Washington Post“ also durchaus der Fall sein, dass sich die Verbreitung auf höchster Regierungsebene erst nach dem Event im Weißen Haus ereignete.

Veranstaltung im Rosengarten mit Donald Trump verstößt gegen Vorgaben – eigentlich

Die Veranstaltung im Rosengarten, an der mehr als 50 Personen teilgenommen hatten, hat eigentlich auch gegen die Vorgaben des Distrikts Washington in der Corona-Krise verstoßen. Wie die „Washington Post“ berichtet, sind in Washington D.C. Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmer*innen nicht gestattet. Allerdings umfassen die Regelungen nicht die Gebäude der Bundesregierung.

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