Konsequenzen für Kirchen und Gläubige: Madrid ist abgeriegelt


Im Corona-Hochrisikoland Spanien sind seit diesem Wochenende die Hauptstadt Madrid und größere Städte im Umland abgeriegelt. Das hat auch Auswirkungen auf religiöse Zeremonien.

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Aufgrund der anhaltend hohen Zahlen von Neuinfektionen im Corona-Hotspot Madrid hat die Zentralregierung die Reißleine gezogen: Spaniens Hauptstadt ist seit diesem Wochenende vorsorglich abgeriegelt. Seit Freitagnacht ist die Bewegungsfreiheit für mehrere Millionen Bürger – nach dem ersten Lockdown von März bis Juni – erneut stark eingeschränkt.

Über Madrid hinaus sind auch weitere Städte im Großraum betroffen, darunter die Bischofs- und Universitätsstadt Alcala de Henares.

Verschärfung der Auflagen für Gottesdienste

Die neuen Bestimmungen bedeuten auch für Gläubige einen gravierenden Rückschritt. Zwar bleiben Gottesdienste weiterhin erlaubt, die Teilnehmerzahl wurde jedoch auf ein Drittel des Fassungsvermögens der jeweiligen Kirche beschränkt – und auch dies nur, wenn im Inneren ein Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen den Gläubigen gewährleistet ist.

Damit dürfte die Nachfrage nach Online-Angeboten von Gottesdiensten wieder steigen.

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