UNO: 20.400 ertrunkene Migranten im Mittelmeer seit 2013


Die Vertreterin des Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Italien, Cardoletti, sagte in Rom, es sei nicht hinnehmbar, dass Frauen, Kinder und Männer auf der Flucht ihr Leben verlören, weil es zu wenig Rettungsmittel gebe.

Deutschlandfunk-Nachrichten

Sie nannte es inakzeptabel, dass die EU-Mittelmeeranrainer mit der Aufnahme von Bootsmigranten allein gelassen würden. Die Seenotrettung dürfe nicht der italienischen Küstenwache, wenigen Nichtregierungsorganisationen und unzureichend ausgerüsteten Handelsschiffen überlassen werden, betonte Cardoletti. Anlass ihrer Äußerungen ist der Jahrestag eines Bootsunglücks am 3. Oktober 2013 vor Lampedusa. Damals kamen 368 Menschen ums Leben.