NRW: Hinweise auf rechtsextremistische Einstellungen auch in Ministerien


Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat Hinweise auf rechtsextremistische Einstellungen in mehreren Ministerien.

Deutschlandfunk-Nachrichten

NRW: Hinweise auf Extremismus in Ministerien (Marcel Kusch/dpa)

Innenminister Reul sagte im Landtag in Düsseldorf, eine Abfrage habe 16 Verdachtsfälle ergeben. Sie beträfen Beschäftigte in teils nachgeordneten Behörden der Ministerien für Justiz, Schule, Inneres und Finanzen.

Damit weitet sich der Rechtsextremismusverdacht gegen Bedienstete des Landes Nordrhein-Westfalen aus. Im September waren 29 Polizistinnen und Polizisten suspendiert worden, weil sie an rechtsextremen Chatgruppen beteiligt waren. Laut Reul sind inzwischen 38 weitere Hinweise auf extremistische Einstellungen bei der Polizei eingegangen. In 20 Fällen wurden Ermittlungen eingeleitet.