Die Geheimnisse der Zahl 42


Wie eine vollkommen gewöhnliche Zahl die Aufmerksamkeit von Sciencefiction-Fans und Nerds erlangte – und weshalb sie auch Mathematiker fasziniert.

Jean-Paul Delahaye | SPEKTRUM

42. So laute die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest, schrieb Douglas Adams in seinem 1979 erschienenen Sciencefiction-Roman »Per Anhalter durch die Galaxis«. Das überraschende Ergebnis liefert der extrem leistungsstarke Computer Deep Thought, der dafür mehr als 7,5 Millionen Jahre rechnen muss.

Enttäuscht stellen die Figuren der Geschichte fest, dass sie ihre Frage hätten präziser formulieren müssen, um ein nützlicheres Resultat zu erhalten. Doch, so beruhigt sie der Computer, er könne die konkrete Frage ausarbeiten, deren Antwort 42 lautet. Dafür müsse er allerdings eine neue Version von sich selbst erschaffen, was ebenfalls sehr viel Zeit in Anspruch nehmen würde.

Wer herausfinden möchte, wie es weitergeht, sollte Adams‘ Bücher lesen. Über die 42 kann man auch ohne die Lektüre spekulieren. Die Zahl ist mittlerweile ein zentrales Element der Nerd-Kultur. Sucht man etwa im Internet nach »Antwort auf alles« oder etwas Ähnlichem, erhält man das Ergebnis »42«. Die Zahl kommt außerdem in etlichen Serien und Hollywood-Filmen vor, etwa in »Spider-Man: New Generation«.

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