Schweiz: Kirchen protestieren gegen Streichung von Religions-Sendungen im Radio


Gleich drei Religions-Sendungen will der öffentlich-rechtliche Radiosender SRF aus seinem Programm streichen. Das wollen sich die Kirchen nicht bieten lassen. Gemeinsam mit Vertretern des Judentums und des Islams protestieren sie per Online-Petition.

katholisch.de

Christen, Juden und Muslime in der Schweiz wehren sich mit einer Online-Petition gegen den Wegfall von drei Religions-Sendungen des öffentlich-rechtlichen Radiosenders SRF. „Wir leben in Zeiten, in denen Extremisten, Verschwörungstheorien und religiöse Scharlatane Konjunktur haben“, sagte der Präsident des Trägervereins Katholisches Medienzentrum, Odilo Noti, am Donnerstag laut dem Portal kath.ch. „Bei Religionssendungen zu kürzen, ist gefährlich.“ Am Dienstag hatte SRF-Direktorin Nathalie Wappler angekündigt, dass die Sendungen „Zwischenhalt“, „Blickpunkt Religion“ und „Morgengeschichte“ ab kommenden Sommer gestrichen werden sollen. Fernsehsendungen sind demnach nicht betroffen.

Zu den rund 40 Unterstützern der Petition gehören neben dem katholischen Medienbischof Alain de Raemy und dem Basler Bischof Felix Gmür auch Vertreter der reformierten und der memonitischen Kirche sowie von Judentum und Islam.

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