Jesuit Hagenkord bezweifelt Aussagen von Altapostel Algermissen


Ist Papst Franziskus wegen des Synodalen Wegs „in dramatischer Sorge“? Das hatte Altbischof Heinz Josef Algermissen nach einem Treffen mit dem Papst behauptet. Der Jesuit Bernd Hagenkord bezweifelt, dass Franziskus sich tatsächlich so geäußert hat.

katholisch.de

Der Jesuit Bernd Hagenkord hat Zweifel an Aussagen des Fuldaer Altbischofs Heinz Josef Algermissen zu dessen Begegnung mit Papst Franziskus in der vergangenen Woche geäußert, bei der das Kirchenoberhaupt sich „in dramatischer Sorge“ zum Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland geäußert haben soll. Er sei „ein bisschen vorsichtig, jetzt zu sagen, der Papst ist gegen den Synodalen Weg und gegen dies und jenes“, sagte Hagenkord am Montag gegenüber domradio.de. Zugleich schränkte er ein, dass niemand bei dem Gespräch dabei gewesen sei; deswegen könne man nicht sagen, „ob das so war oder nicht“.

Algermissen hatte sich am vergangenen Donnerstag gegenüber der „Fuldaer Zeitung“ zu seinem Treffen mit dem Papst geäußert (katholisch.de berichtete). Das mehrminütige Gespräch mit Franziskus fand demnach am Rande der wöchentlichen Generalaudienz und überwiegend auf Deutsch statt.

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