UN-Bericht zufolge mehr Naturkatastrophen durch Klimawandel


Stürme, Dürren, Waldbrände und Hitzewellen: Die Zahl der klimabedingten Naturkatastrophen – vor allem durch extreme Temperaturen – ist seit 2000 gestiegen.

Der Tagesspiegel

Seit der Jahrtausendwende sind nach einem UN-Bericht deutlich mehr Naturkatastrophen passiert als in den 20 Jahren davor. Grund dafür sei vor allem der Klimawandel, heißt es in dem Bericht über Opfer und Schäden von Katastrophen 2000-2019. Das UN-Büro für Katastrophenvorbeugung (UNDRR) veröffentlichte den Report am Montag zum Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung (13. Oktober).

„Die Zahl der Ereignisse durch extreme Temperaturen ist dramatisch gestiegen“, sagte Professorin Debarati Guha-Sapir vom Katastrophenforschungszentrum (CRED) der Universität Löwen in Belgien. Dort wird die Datenbank geführt, die für diese Kategorie einen Anstieg von gut 230 Prozent zeigt. 91 Prozent der Todesopfer durch extreme Temperaturen seien zwischen 2000 und 2019 durch Hitzewellen umgekommen, insgesamt 165.000 Menschen. Alle Länder müssten sich deutlich besser auf Hitzewellen vorbereiten.

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