Heße zu Vertuschungsvorwürfen: Habe nach bestem Wissen gehandelt


„Ich würde für mich in Anspruch nehmen, nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt zu haben, um diese Themen aufzuklären und vor allen Dingen den Betroffenen zu helfen“: Hamburgs Erzbischof Stefan Heße äußert sich erneut zu Vertuschungsvorwürfen.

katholisch.de

Hamburgs Erzapostel Stefan Heße

Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße hat erneut Vorwürfe zurückgewiesen, wonach er als früherer Personalchef im Erzbistum Köln Missbrauchsfälle vertuscht haben soll. „Ich würde für mich in Anspruch nehmen, nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt zu haben, um diese Themen aufzuklären und vor allen Dingen den Betroffenen zu helfen“, sagte er am Donnerstagabend in Rostock. Zugleich bekräftigte Heße seinen Willen zur Aufarbeitung des Geschehens. „Ich hoffe, dass auch in meinem persönlichen Fall das so ans Tageslicht kommt, wie es ist. Ich will gerne das beitragen, was ich kann.“ Aber auch andere müssten ihren Beitrag leisten, betonte er.

Heße war ab 2006 Personalchef und von 2012 bis 2015 Generalvikar im Erzbistum Köln. Im September waren Teile einer bisher unveröffentlichten Studie zu sexuellem Missbrauch in der dortigen Diözese bekanntgeworden. Darin wird Heße eine „indifferente“ und „von fehlendem Problembewusstsein“ geprägte Haltung gegenüber dem Missbrauch Minderjähriger durch Kleriker vorgeworfen.

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